Baumstumpf ins Beet einbinden
Als wir in unseren Garten einzogen, war eine meiner ersten Tätigkeiten, Schattenspendern das Handwerk zu legen. Damals fiel auch irgendso ein immergrüner Zypressen-Irgendwas-Baum (Das Einzige, was ich in dieser Richtung halbwegs zuverlässig erkenne ist Wacholder.) Leider stecken Stamm und Wurzel noch im Beet. Also musste ich mir etwas ausdenken.
Erstmal habe ich ein Loch in den Stumpf gebohrt und eine Stange hineingesteckt. Die war noch im Schuppenbestand und früher wohl ein Kerzenständer. Rund um den Stumpf habe ich Nägel eingeschlagen.
Dann habe ich Band gespannt, so dass eine Pyramide entstanden ist. Rund um den Stumpf sollen Erbsen (Zuckerschoten) wachsen und an der Pyramide hochranken. Außerdem habe ich noch eine bunte Blumenmischung gesät.
Der Kerzenhalter ist sogar noch frei, da könnte ich eine Kerze hineinstecken. Oder was auch immer mir einfällt. Ich bin sehr gespannt, wie es in sechs Wochen aussieht!
(Diesen Beitrag habe ich auch auf meiner Autorinnenseite gefacebookt – aber so im eigenen Blog ist es doch schöner.)
Viele bunte Vögel!
Einer der Gärten, der mich auf der Reise für das Gartenbuch am meisten beeindruckt hat, war der von Ursel Oelkrug am Fuße der schwäbischen Alb. Sehr facettenreich mit vielen Geschichten, eine unglaubliche Pflanzensammlung gepaart mit dem umfassenden Wissen der Gärtnerin, überall Neues zu entdecken: einfach ganz, ganz toll.
Was ich vorher nicht wusste: Ich mag es, wenn Vögel in Gärten hängen. Wenn sie durchfliegen oder im Garten wohnen, ist das natürlich schön, aber neuerdings schlägt mein Herz für Deko-Vögel. Und ich bin sonst in meinem Garten nicht sonderlich für Deko, ich mag’s lieber natürlich. Immerhin habe ich genug damit zu tun, erstmal die verwilderten Beete klarzukriegen. Zierde zwischen Wildwuchs ist nicht so mein Ding.
Bei Ursel Oelkrug habe ich einen Schwarm dieser selbstgetöpferten und inszenierten Tonvögel gesehen, die einen wunderbaren Bibelgarten illustrieren:
Und an der Terrasse hing dieses liebenswerte Kerlchen aus Filz (bisschen dunkel, Schnappschuss bei Regen im Gegenlicht):
Also wollte ich auch Vögel und machte mich bei Dawanda auf die Suche. Und ich wurde fündig. Das sind meine Vögel:
Mal aus der Nähe:
Vielleicht ein bisschen albern, aber ich mag sie sehr gern! Und ich glaube, der Schwarm wird noch größer.
Erbsenzaun, mit Liebe gemacht
Der Titel sagt es schon: Der Gedanke war schön, an der Ausführung muss ich noch ein bisschen arbeiten. Nächstes Jahr dann! Immerhin haben meine Erbsen jetzt etwas, woran sie hochranken können. Hoffentlich kommen sie bald ans Licht.
Das war meine Ausgangsidee: Schön locker flechten wollte ich die ganze Angelegenheit, so dass ein Rankgitter entsteht. Schließlich hatte ich so etwas im Gartenmarkt gesehen, da war es allerdings genagelt. Für Feiglinge! dachte ich fröhlich – vielleicht etwas zu wohlgemut.
Immerhin zwei gerade Reihen wurden daraus, die Erbsen werden schon dran hochkommen.
Und so schlecht sieht der Zaun im Detail ja nun auch nicht aus.
Wenn mir aber doch noch mal jemand verraten könnte, wie die “ordentliche” Version funktioniert, würde ich mich freuen!
Maulwurf und Kaiserkrone
Wer einmal die Zwiebel einer Kaiserkrone in der Hand hatte, kennt den verheerenden Gestank. Ganze Kofferräume sind von Kaiserkronen schon unbrauchbar geworden, wuah! Ich habe vergangenen Herbst einige gekauft, weil die Stinker ja gegen Maulwürfe und Wühlmäuse helfen sollen. Ha, ha, kann ich nur sagen. Mein Maulwurf ist jedenfalls voll auf den Geschmack gekommen. Ein Glück, dass ich die Blume wenigstens schön finde!












