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Vor Ort

Wanderwege, Ausstellungen, Erlebnispfade: Die Welt passiert live!

Ich stehe in einem Ausstellungsraum und erkläre etwas. Ich trage einen hellgrünen Pullover mit schwarzen Längsstreifen an den Seiten. Rechts von mir ist ein Ständer mit Flyern.

Diese Welt ist so spannend! Sie steckt voller Geschichten und Erklärungen, die wir wiederentdecken oder finden können. Auf einer Wanderung, einem Spaziergang, dem Weg durch die Stadt: Andauernd sind da Plätze, Gebäude oder Pflanzen, über die ich mehr wissen will. Das treibt mich immer wieder an, neue Orte zu erforschen.

Ich mag es, vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen. Bis zum Erdkern zu recherchieren und dann zu entscheiden, was wesentlich ist. Welcher Text in die Ausstellung gehört, welcher O-Ton in den Audioguide.

Menschen recherchieren gern

Was ist der Grund, warum ist die Erde rund: Schon kleine Kinder stellen Fragen und die meisten Erwachsenen hören damit zum Glück nicht auf. Menschen lieben es, Neues zu erleben. Genau das bringt uns an neue Orte, in Ausstellungen, auf Wanderwege. Man kann die Leute sogar anlocken, indem man ihnen gezielt interessante Informationen bietet. Genau dabei helfe ich.

Bei einer Recherche rede ich mit Zeitzeugen, Anwohnenden und Fachpersonen, führe Interviews und lese Quellenmaterial. Ich lasse mich briefen und sehe mir die Sache gern direkt an. Mit allen Sinnen dabei zu sein, gibt ein ganz anderes Gefühl für Details. Mir fallen kleine Besonderheiten auf, ich kann entscheidende Fragen stellen. So kommen neue Geschichten und Sichtweisen ans Licht.

Kein Erlebnis ist gleich

Jedes Projekt verdient seine persönliche Herangehensweise und Sprache. Das gilt auch für die Besuchenden. Es ist gut, wenn sie verschiedene Zugänge haben. Die Methoden dahin sind ähnlich, die Wege und Ergebnisse sollen sich unterscheiden. Ein neuer Blickwinkel verspricht neuen Spaß – und gibt es sogar eine echte Überraschung zum Weitererzählen.

Gute Laune sollen auch das Lesen und Zuhören machen. Die Texte sind verständlich und klar, die Audios ansprechend und nahbar. In beidem gibt es Neues und Impulse zum Weiterdenken. Es geht nicht ums Abarbeiten, es geht nicht um Berieselung, es geht auch nicht um die absolute Erklärung: Es geht darum, einen Ort, eine Landschaft oder einen Raum neu zu erleben. Dazu möchte ich Leute gerne bringen.

Schwieriges darf einfach werden

Es gibt da diese Themen, die manche abschrecken. Sie scheinen schwierig, zu komplex, unnahbar. Die Leute bekommen nahezu Prüfungsangst, wenn sie sich nähern. Dabei kann es so leicht sein, etwas Neues zu lernen. Niedrigschwellig zu sein heißt, dass der Weg zur Erfahrung ganz einfach ist.

Naturwissenschaften und Kunst scheinen zunächst wenig gemeinsam zu haben. Der Zugang zu beidem ist für viele eine riesige Barriere. Ich finde, alle sollen daran teilhaben können. Lebewesen, Architektur, Ökologie, Kunstwerke oder Technik lassen sich verständlich und gleichzeitig mit viel Anspruch erklären. Und alles, das uns vertraut wird, das wir verstehen, können wir leichter erlernen. Genau darum geht es mir: Dass alle gut die Welt entdecken können.

Dafür könnten wir zusammen sorgen!