Die Dicken Bohnen sind reif
Ich hab’s erstmals probiert, ich habe ihre Blüten geliebt, und als ich jetzt aus dem Urlaub kam, schrien sie mich förmlich an: Wir sind fertig!! Und was für Dinger:
Dicke Bohnen, Ackerbohnen, Saubohnen, Pferdebohnen, Puffbohnen – je nach Region und Familie trägt dieser hervorragende Eiweißlieferant einen anderen Namen. Kuschelbett wäre auch einer, denn genau so liegen die Bohnen in ihren Hülsen, wie in einem ganz weichen Kissen. Aber Moment, wieso nur zwei?
Ok, das musste ich lernen: Sie geben wirklich nicht viel her. Dazu kommt noch, dass die ersten Hülsen zwar noch junge, aber dicke Bohnen enthielten, die weiteren aber doch erst kleine. Es war wohl zu lange zu kalt. Half nichts, weil ich gleich enthusiastisch die Pflanzen rausgerupft hatte, weil ich Platz für eine Nachsaat Salat, Buschbohnen und vielleicht noch ein paar Kräuter wollte. Also gab es nur eine klitzekleine Beilage zu den jungen Kartoffeln:
Erst habe ich die Bohnen mit Schalotten in Butter angeschwitzt. (Trick: Ich gebe immer etwas Öl dazu, dann bräunt die Butter nicht so schnell.)
In Italien macht man dicke Bohnen mit Tunfisch, ich habe mir ein paar Anchovis kleingehackt und daruntergerührt. Wirklich nur ein paar, eher fürs zusätzliche Aroma und statt Salz.
Dann noch einen Schuss passierte Tomaten darüber, kurz durchblubbern lassen. Zum Abschluss habe ich Bergbohnenkraut darübergestreut, samt Blüten, ist hübscher.
Fazit! Sehr lecker. Nächstes Jahr wieder, mehr anbauen.





